Konzept

Shut down capitalism!

Die Krise unser aller Leben heißt Kapitalismus. Was das satte Bürgertum in den kapitalistischen Zentren noch erfolgreich verdrängt – in der Peripherie stirbt schon lange jeden Wimpernschlag ein Kind an den Folgen von Unterernährung. Dies ist direkte Folge der kapitalistischen Ökonomie, welche auf der Jagt nach billigen Ressourcen und Arbeitskräften in vielen Ecken der Welt Zustände schafft, wo Menschenleben nicht mal einen Namen haben. Wir haben auf diesen Scheiß keinen Bock!

In der Kieler projektdiele realisieren seit 2002 freie Kreative gemeinsam verschiedenerlei Projekte und zunehmend versuchen wir nur noch Projekte in Angriff zu nehmen, die wir innerhalb des kapitalistischen Systems, indem wir leider auch (noch) gezwungen sind zu (über)leben, aus ethisch-humanistischer Sicht vertreten können. Die bei uns gelebte Egalität und das konsequente Miteinander unserer Gemeinschaft ist echt – destruktiven Wettbewerb gibt es weder intern, noch lassen wir uns darauf mit anderen ein. Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität steht bei uns über allem: Sämtliche Beteiligte eines Projektes werden nach dem eigenen Aufwand gerecht entlohnt – einen Chef oder eine Chefin sucht man bei uns vergebens (das geht sehr wohl, obwohl das Unternehmen rechtlich ein Einzelunternehmen ist), was gleichzeitig heißt, das auch niemand versucht, die Arbeit der anderen für sich auszubeuten.

Wir verstehen uns als solidarische Gegenlösung, denn wir wissen, dass eine an den Bedürfnissen aller Menschen orientierte Ökonomie mitteles Solidarität funktioniert und genau das leben wir konsequent – auch wenn die uns umgebene kapitalistische Ökonomie vollkommen anders tickt. Werbung ist scheiße! Denn werben bedeutet destruktiven Wettbewerb. Wir arbeiten nicht mit KundInnen, sondern ausschließlich mit ParternInnen, mit denen wir gemeinsam den gerechten Tausch leben: Eine Zusammenarbeit, die auf gerechtem Geben und Nehmen beruht.